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Auf der Basis einer kritischen Auseinandersetzung mit der vorliegenden "Untersuchung
zur Realisierung einer Stadtbahn für Aachen" von der Firma Rail Consult, Köln,
aber auch darüber hinaus, wurden Fakten und Informationen - unter Hinzunahme von
Know-how mehrerer Lehrstühle der RWTH Aachen - herausgearbeitet und möglichst
"bürgerverständlich" aufbereitet.
Die Kooperationspartner trugen sich generell mit der Sorge, daß die Stadtbahn
mehr Nach- als Vorteile für die Gesamtentwicklung des Standortes Aachen haben
würde. Aus ihrer Sicht darf eine so umfangreiche Infrastrukturmaßnahme nicht ausschließlich
aus verkehrsplanerisch-technischer Sicht bewertet werden, sondern muß in hohem
Maße die Auswirkungen auf Wirtschaft, Städtebau, Erscheinungsbild, Erreichbarkeit
für alle Verkehrsteilnehmer und Finanzierbarkeit in Betracht ziehen.
Zu all diesen Aspekten wurde in der Informationsschrift der drei Kooperationspartner
detailliert Stellung genommen. Die Verfasser plädierten desweiteren für eine Untersuchung,
die alternativ die Optimierung des derzeitigen Bussystems eingehend prüft, d.h.
wieviel mehr Fahrgäste für den Bus gewonnen und mit ihm transportiert werden könnten,
wenn mögliche Neuerungen des Bussystems durchgeführt würden. Diese vergleichende
Untersuchung ist bis jetzt noch nicht erfolgt. Erst dann hätte aus Sicht der Verfasser
eine vergleichende Betrachtung angestellt werden können, welches System die wirkungsvollste
und finanziell tragfähigste Weichenstellung für den Öffentlichen Verkehr in Aachen
darstellen würde.
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